Der Integralhelm ist im Hinblick auf die Sicherheit und den Komfort der sinnvollste Helm für die Fahrt mit dem Motorrad. Der Integralhelm schützt den Kopf rundherum und auch die Kinnpartie ist durch diese Helmart komplett geschützt, was den Unterschied zum Jethelm ausmacht. Beim Integralhelm ist das Visier der Schutz für die Augen und die Anschaffung einer Schutzbrille entfällt. Wer den Integralhelm kauft, sollte aber auf absolute gute Passform achten, denn nur dann ist optimale Sicherheit gegeben. Die Größe des Integralhelms richtet sich beim Kauf nach dem Kopfumfang, allerdings sollte beachtet werden, dass sich das Innenfutter bzw. die Polsterung im Laufe des Tragens noch etwas anpasst und somit sollte der Helm eher etwas zu fest sitzen beim Kauf – aber nicht drücken.
Der Integralhelm kann als Vollvisierhelm gekauft werden oder auch als Klapphelm mit aufklappbarem Kinnbereich. Die Sicherheit wird durch das Klappvisier bei einem insgesamt hochwertigen Helm nicht beeinträchtigt, wobei allerdings der Tragekomfort gerade für Brillenträger durch den klappbaren Kinnbereich weitaus größer ist. Auch beim Unfall kann der Helm mit klappbarer Kinnpartie etwas leichter abgenommen werden.
Der Integralhelm von guter Qualität kann mit unterschiedlichen Visieren – je nach Witterungssituation – ausgestattet werden und bietet somit sowohl bei Sonnenschein als auch bei dunklem und trübem Wetter immer optimale Sichtverhältnisse. Wichtig beim Integralhelm ist auch eine gute Belüftung, um ein Öffnen des Visiers während der Fahrt unnötig zu machen. Ist der Helm nicht gut belüftet, besteht das Risiko, dass das Visier von innen beschlägt und ein ständiges Öffnen des Visiers während der Fahrt zur Belüftung öffnet Insekten Tür und Tor und bringt unnötige Zugluft an die Augen.