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Protektoren


Protektoren – Schutz bei einem Aufprall

Sicherheit sollte beim Motorradfahren, noch vor dem Spaß, an erster Stelle stehen. Klar ist, eine absolute Sicherheit wird es nie geben. Um das Risiko einer Verletzung bei einem Sturz allerdings zu minimieren, wurde am 17. November 1997 die Europäische Norm für Aufprallprotektoren eingeführt. Doch sollte man hierbei keine Wunder erwarten. Wenn man nach einem Sturz mit einer Prellung, bzw. im Idealfall mit ein paar blauen Flecken, statt einem Knochenbruch davonkommt, so haben die Protektoren schon ganze Arbeit geleistet. Protektoren haben die Aufgabe, die Aufprallenergie eines Sturzes aufzunehmen und an eine größere Fläche weiterzuleiten. Außerdem sollen sie vor Verletzungen durch spitze Gegenstände schützen. Als Faustregel beim Kauf gilt, je dicker ein Protektor und je größer die Fläche, die er bedeckt, um so wirksameren Schutz bietet er. 

Protektoren müssen nach der europäischen Norm 1621 gefertigt und geprüft sein. Trotz CE-Aufdrucks findet man allerdings immer wieder billige Motorradbekleidung “Made in China”. Deswegen ist der Kauf in einem guten Fachgeschäft unerlässlich. Doch was nützen erstklassige Protektoren, wenn sie bei einem Sturz verrutschen? Aus diesem Grund ist es wichtig darauf zu achten, dass die Protektoren fest mit dem Außengewebe der Bekleidung verbunden sind bzw. sich sogar individuell (z.B. durch Klettflächen) einstellen lassen.

Ein sicherer Motorradanzug weist Protektoren an Ellenbogen, Hüfte, Rücken, Schulter, Gesäß, Knie, Schienbein und Fußknöchel auf. Motorradkombis müssen, trotz der Schützer, allerdings nicht unbequem sein. Die neueste Generation von Hightech-Schaumstoffen ist absolut flexibel und verhärtet sich erst bei einem Aufprall.