Mit diesem nützlichen Accessoire gehören Platzprobleme auch für Motorradfahrer der Vergangenheit an. Wenn sie auch nicht so geräumig sind, wie die klassischen Kofferräume in Autos, so bieten die zahlreichen Modelle doch einen beträchtlichen zusätzlichen Stauraum. Fast alle verfügbaren Varianten passen sich aerodynamisch perfekt an das Motorrad an und stehen somit dem sportlichen Fahrspaß nicht im Wege.
In den Koffern, die unter der Sitzfläche und neben dem Hinterrad montiert werden können ist genug Platz für alle wichtigen Utensilien, wie zum Beispiel Regenkleidung oder Motorradanzug. Aber auch kleinere Gepäckstücke können in den Motorradkoffern transportiert werden. Günstige Koffer sind bereits ab 50 € erhältlich. In dieser Preisklasse sind vor allem die so genannten Basismodelle zu haben, die aus einem einfachen Koffer aus Plastik mit Verschluss bestehen. Diese Basismodelle werden hinter dem Fahrersitz montiert und bieten mit einem Fassungsvermögen von rund 30 Litern ausreichend Platz für die Motorradhandschuhe und für einen Motorradhelm.
Das Gewicht dieser Topcase-Modelle liegt bei drei bis fünf Kilogramm. Größere stabile und regenfeste Modelle mit sicherem Verschluss können aber je nach Hersteller durchaus bis zu 200 € kosten. Für jedes Modell ist in der Regel ein einzelner Koffer genauso erhältlich wie die Doppel-Variante mit je einem Koffer auf jeder Seite des Hinterrads. Der Vorteil dieser größeren Variante ist, dass es deutlich mehr Stauraum gibt und neben den Motorradhandschuhen und dem Helm zusätzlich noch kleinere Gegenstände transportiert werden können. So eignet sich das Motorrad mit Doppelkoffern auch zum Einkaufen oder für Tagesausflüge. Das Gepäckvolumen dieser größeren Koffer liegt bei 20-50 Litern pro Einheit, was einer Gesamtkapazität von 40-100 Litern entspricht. Allgemein ist bei der Montage von Koffern am Motorrad auf die Kompatibilität der Trägersysteme zu achten. Hier gibt es je nach Fahrzeug unterschiedliche Systeme. Die meisten Koffer lassen sich für mehrere Systeme einrichten.